Old Testament
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Römer 5:2 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
durch welchen wir auch den Zugang haben im Glauben zu dieser Gnade, darin wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben soll.
Römer 5:2 Vers-für-Vers-Kommentar
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Römer 5:2 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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Epheser 3:12 (LUTH1912) »
durch welchen wir haben Freudigkeit und Zugang in aller Zuversicht durch den Glauben an ihn.

1 Korinther 15:1 (LUTH1912) »
Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, des Evangeliums, das ich euch verkündigt habe, welches ihr auch angenommen habt, in welchem ihr auch stehet,

Römer 5,2 (LUTH1912): Der Zugang zu Gottes Gnade durch den Glauben
Im Vers unmittelbar nach der Darstellung des souveränen Siegs der Liebe Gottes in Christus öffnet Paulus den Blick auf die Gegenwart der Gnade: Wir haben durch Christus Zugang zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns der Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit, die Gott geben soll. Der Vers verbindet Gegenwartserlebnis des Glaubens mit zukünftiger, schenkender Herrlichkeit.
Der unmittelbare Setting – der Weg in die Gnade
Paulus betont zuerst, dass der Gläubige nicht mehr außerhalb, sondern «durch welchen» – durch Christus – den Zugang zu Gottes Gnade hat. Diese Gnade ist kein abstraktes Konzept, sondern eine real werdende Gegenwart, in der der Gläubige jetzt steht. Die Gnade ist das Wirkungsfeld, in dem Gott seinen Heilsplan erfüllt, während der Gläubige im Glauben festgehalten wird.
Was dieser Text über Gott und den Glauben offenbart
Gott wird als der, der Gnade schenkt, dargestellt, der den Gläubigen nicht nur rettet, sondern in eine neue Beziehung setzt: in der Gnade, in der wir stehen. Der Glaube ermöglicht den Zugang zu dieser Gnade, und nicht menschliche Anstrengung oder Verdienste. Gott setzt den Gläubigen in eine bleibende, sichere Position, die nicht durch wechselnde Umstände erschüttert wird.
Wichtige Begriffe und Bilder
Verknüpfte Abschnitte und Querverbindungen
– Römer 8,30: Die Aussicht auf Verherrlichung ist mit der Vorherbestimmung und der Vollendung verbunden und stärkt im Leiden die Gewissheit der Zukunftsgnade.
– Eph 2,8-9: Die Gnade durch den Glauben macht das Rettungswerk Gottes deutlich, nicht aus Verdiensten, sondern als Gabe.
– Kol 1,27: Christi Herrlichkeit wird in uns gewagt – der Gläubige hat die Hoffnung auf das Geheimnis Christi, das in ihm wohnt.
Gebrauch im Alltagsleben
Der Vers ermutigt, Stillstand nicht als Gleichgültigkeit zu verstehen, sondern zu erkennen: In Christus sei ich bereits in der Gnade positioniert. Das gibt Zuversicht, in schweren Zeiten zu aushalten, weil die Gegenwart Gottes mich trägt. Die Hoffnung der zukünftigen Herrlichkeit lenkt das Herz über heute hinaus auf das endgültige Ziel zu.
Zusammenfassung und Anwendung
Durch Christus haben Gläubige unmittelbaren Zugang zu Gottes Gnade – eine Gegenwart, in der Belohnung, Begleitung und Versöhnung zu finden sind. In dieser Gnade stehen wir fest; in ihr wachsen Hoffnung und Vertrauen auf die zukünftige Herrlichkeit, die Gott bereitet. Die Perspektive der Bibel verbindet Gegenwartserfahrung mit der Ewigkeit, sodass der Gläubige heute in Glauben, Geduld und Lob vorwärtsschreitet.
Historische Blickwinkel (mit kurzen Zitatbelegen):
Matthew Henry betont die Verbindung von Zugang und Stand in der Gnade als sichere Stellung des Gläubigen; Albert Barnes hebt die unverdiente Natur der Gnade und den Glauben als Wegweiser hervor; Adam Clarke erinnert an die beständige Hoffnung, die trotz gegenwärtiger Leiden bestehen bleibt. In diesem Kommentar werden ihre Kernideen verschmolzen, um die Gesamtaussage verständlich zu machen.