Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiRömer 5:14 Kommentar zum Bibelvers
Römer 5:14 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Doch herrschte der Tod von Adam an bis auf Moses auch über die, die nicht gesündigt haben mit gleicher Übertretung wie Adam, welcher ist ein Bild des, der zukünftig war.
Römer 5:14 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 5:14 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

1 Korinther 15:45 (LUTH1912) »
Wie es geschrieben steht: der erste Mensch, Adam, “ward zu einer lebendigen Seele”, und der letzte Adam zum Geist, der da lebendig macht.

Römer 8:22 (LUTH1912) »
Denn wir wissen, daß alle Kreatur sehnt sich mit uns und ängstet sich noch immerdar.

Römer 5:17 (LUTH1912) »
Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum.
Römer 5,14 – Würdigung und Bedeutung des Bildes Adams
Aussage in Klartext: Der Tod herrschte von Adam bis Mose über alle Menschen, auch über diejenigen, die nicht gesündigt hatten wie Adam. Der Vergleich zeigt Adam als Bild des zukünftigem, wahren Mannes – Christus.
Hintergrund und Einordnung
Der Vers gehört zum Abschnitt Römer 5, in dem Paulus die Rechtfertigung durch Glauben und die Folge der Sünde thematisiert. Nachdem er die Sünde Adams und deren Auswirkungen beschrieben hat, verweist er auf die Zeit zwischen Adam und Mose, in der der Tod auch diejenigen traf, die weder Gesetz noch direkte Übertretung Adams begingen hatten. Das Motiv des „Bildes“ betont eine parallele Vorgabe: Adam war der erste Mensch, der in Gottes Absicht einen Vorbildcharakter hatte, der auf den zukünftig kommenden, endgültigen Retter verweist.
Interpretation und Kernpunkte
2–3 kurze Quellentermine für weiteres Nachlesen
Matthew Henry: Betont, dass Tod und Sünde eine universale Ansteckung der menschlichen Rasse sind; Christus kehrt die Fluchwirkung um durch Rechtfertigung. (Kompakte Paraphrase der Gedanken Henrys zur Sünde als Erbdelikt und Christi Überwindung.)
Albert Barnes: Hebt hervor, dass der Tod die Folge der gefallenen Natur ist und dass der Ausdruck vom „Bild“ Adams die Absicht hat, auf den größeren Vollzug in Christus zu verweisen.
Adam Clarke: Unterstreicht die Bedeutung des Bildes mit Blick auf Christus als der Wahre und Vollkommene, der die Versöhnung bringt. Der Abschnitt dient der Gegenüberstellung von Gesetz und Gnade.
Verbindende Querverweise
1) Römer 5,12 – Sündenweitergabe und Tod als universelle Folge. Explain: Sünde breitet sich aus, der Tod greift durch alle Generationen.
2) Römer 5,18–19 – Wer Rechtfertigung empfängt, wird durch Christus gerecht gemacht; Adam als Typ des Fehlschlags, Christus als Gerechtigkeit.
3) 1. Korinther 15,45–49 – der zweite Mensch, der Adam als Bild des vergänglichen Körpers und Christus als Bild des unvergänglichen Körpers eliminiert; der neue Mensch in Christus.
Praktische Schlussbemerkung
Der Vers erinnert daran, dass Sünde nicht bloß individuelles Fehlverhalten ist, sondern eine universale Realität, die durch Gottes Plan der Heilung in Christus aufgedeckt wird. Die Frage richtet sich an den Glaubenden: Wo wirkt Christus' neues Leben in meinem Alltag? Die Antwort ist: in der Rechtfertigung durch Glauben, in der Kraft des Geistes und im neuen Leben, das nicht mehr durch die Sünde beherrscht wird.
Wortlaut-Quellen (Kurzzitate): Wenn vorhanden, werden kurze direkte Äußerungen aus den genannten Kommentarstellen zitiert, ohne den Text vollständig zu reproduzieren.