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Römer 5:17 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Denn so um des einen Sünde willen der Tod geherrscht hat durch den einen, viel mehr werden die, so da empfangen die Fülle der Gnade und der Gabe zur Gerechtigkeit, herrschen im Leben durch einen, Jesum Christum.
Römer 5:17 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Römer 5:17 Querverweise und verwandte Bibelstellen
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1 Korinther 15:21 (LUTH1912) »
Sintemal durch einen Menschen der Tod und durch einen Menschen die Auferstehung der Toten kommt.

Römer 5:12 (LUTH1912) »
Derhalben, wie durch einen Menschen die Sünde ist gekommen in die Welt und der Tod durch die Sünde, und ist also der Tod zu allen Menschen durchgedrungen, dieweil sie alle gesündigt haben;

1 Korinther 15:49 (LUTH1912) »
Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, also werden wir auch tragen das Bild des himmlischen.
Römer 5,17 (Luther1912) — Der Fortgang von Sünde, Tod und Gnade
Im unmittelbaren Zusammenhang
Der Vers gehört zu Paulus’ Ausführung über Rechtfertigung aus Glauben und die bilaterale Wirkung von Adams Ungehorsam und Christi Gehorsam. Nachdem er gezeigt hat, dass der Tod durch den einen Sündenfall herrscht, bestätigt er, dass die empfangene Gnade in größerem Maße overgeht: nicht nur der Tod wird überwunden, sondern das Leben wird zum dominierenden Zustand der Gläubigen, die die Fülle der Gnade und die Gabe der Gerechtigkeit empfangen haben.
Was der Text über Gott und den Glauben sagt
Der Vers betont die Überlegenheit von Gottes Gnade gegenüber der Sünde. Dort, wo der Sündenfall Tod brachte, wirkt Gottes Gnade in Christus Jesus in Fülle und überstrahlt das Ergebnis des Menschen. Die Gläubigen stehen nicht mehr unter dem Druck der Verdammnis, sondern „herrschen im Leben durch einen, Jesus Christus“ – eine neue privilegierte Herrschaft des Lebens, das durch die Zugehörigkeit zu Christus hervorgebracht wird.
Wichtige Begriffe und Bilder
Bezug zu anderen Passagen
– Römer 5,18–19 zeigt die Parallelität: Christus’ Gehorsam gegenüber dem Ungehorsam Adams führt zu einer rechtfertigenden Gnadengabe, welche die vielen gerechtfertigt.
– Johannes 1,16 erinnert daran, dass aus der Fülle Jesu Gnade nach Gnade kommt.
– 1. Korinther 15,22 verbindet den Tod Adams’ mit dem Leben in Christus.
Historisch-literarische Einordnung (Kommentarstränge)
Häufig zitieren Kommentatoren wie Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke die Grundrichtung: Adams Sünde brachte Tod, Christus wirkt Überfluss an Gnade, die die Gläubigen rechtfertigt und die Lebensherrschaft schenkt. Henry hebt die Überlegenheit der göttlichen Gnade über die menschliche Verdorbenheit hervor, Barnes betont die neue Lebensordnung durch Christus, Clarke verweist auf die praktische Folge im täglichen Glaubensleben: Sieg über den Tod durch das Leben in Christus.
Kurzer Anwendungsabschnitt
Für heute bedeutet dies: Das Versprechen nicht, dass Christen frei von Schwierigkeiten sind, sondern dass in Jesus Christus eine neue Lebensordnung beginnt. Die Gläubigen tragen die Gnade in sich, die Hindernisse (Sünde, Angst, Verzweiflung) übersteigen. Indem wir auf Christus schauen, leben wir nicht mehr in der Macht des Todes, sondern in der überwindenden Kraft des Lebens.
Kurze Quellverweise (2–3 Sätze)
Cross-Referenzen unterstützen, dass Gottes Gnade in Christus reichlicher wirkt als der Sünde Konsequenzen. Die Verbindung zu Römer 5,18–19 verdeutlicht die Einheit von Gehorsam Jesu und dem Rechtszustand der Gläubigen. Ebenso betont Johannes 1,16 die Fülle der Gnade, aus der wir schöpfen.
Zusammenfassung: Der Vers feiert die überlegene Wirkung von Gottes Gnade in Christus, die dem Tod, der durch Adams Sünde hereingebrochen ist, entgegentritt und den Gläubigen eine herrschaftliche Lebensordnung schenkt – die Gerechtigkeit als Gabe, die in der Gemeinschaft mit Christus verwirklicht wird.
Bemerkung: Wenn wörtliche Zitate von Matthew Henry, Albert Barnes oder Adam Clarke eingefügt werden, erfolgt dies sparsam und kontextnah; ggf. kurze Kernsätze werden dann direkt gekennzeichnet.