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Hohelied 6:4 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Du bist schön, meine Freundin, wie Thirza, lieblich wie Jerusalem, schrecklich wie Heerscharen.
Hohelied 6:4 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 6:4 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 6:10 (LUTH1912) »
Wer ist, die hervorbricht wie die Morgenröte, schön wie der Mond, auserwählt wie die Sonne, schrecklich wie Heerscharen?

Psalm 48:2 (LUTH1912) »
Schön ragt empor der Berg Zion, des sich das ganze Land tröstet; an der Seite gegen Mitternacht liegt die Stadt des großen Königs.

1 Könige 14:17 (LUTH1912) »
Und das Weib Jerobeams machte sich auf, ging hin und kam gen Thirza. Und da sie auf die Schwelle des Hauses kam, starb der Knabe.
Hohelied 6,4 – Bedeutung und Kontext (LUTH1912)
Sinnabschnitt in Kürze: Der Vers preist die Geliebte in überströmender Zärtlichkeit: Sie wird mit Schönheit wie Thirza und mit Herrlichkeit wie Jerusalem beschrieben, zugleich aber mit der Furcht vor Feinden als „schrecklich“ gezeichnet. Die Bilder betonen innere Würde und äußere Erscheinung der Geliebten sowie die Kraft, die aus einer standhaften Gemeinschaft hervorgeht.
Historischer Hintergrund und literarischer Rahmen
Im Hohelied Salomos spricht die Brautwerbung zwischen Braut und Bräutigam in bildreicher Sprache. Die Städte Thirza (eine fruchtbare Gegend nordöstlich von Jerusalem) und Jerusalem dienen hier als kulturelle Bezugspunkte für glanzvolle Schönheit und heilige Größe. Die Kombination von Liebe, Schönheit und Stärke verweist auf eine unerreichbare, ideale Geliebte, deren Charakterbild zugleich von Anmut und Würde getragen ist.
Interpretative Beobachtungen
Verknüpfte Gedanken aus den klassischen Kommentatoren
Matthew Henry hebt in seinen Anmerkungen die Freude und Beständigkeit der Liebe hervor, wobei er die Bilder als Ausdruck einer tiefen, sittlichen Schönheit deutet. Albert Barnes betont die Bedeutung der Geliebten als Idealbild, das sowohl Anmut als auch Standhaftigkeit umfasst. Adam Clarke verweist darauf, dass die Verse die Würde der Braut in einer liebevollen Haltung vor Gott unterstreichen. Diese Stimmen stimmen darin überein, dass Schönheit hier mehr ist als Erscheinung: Sie verweist auf eine tugendhafte, beständige Gemeinschaft.
2–3 zentrale Querverbindungen
–: Die Darstellung der Königin als schön und würdevoll korrespondiert mit der Vorstellung einer Königsbraut, deren Glanz aus innerer Güte strahlt.
– Ezechiel 16,14: Die Sprache von Würde, Glanz und festen Bindungen erinnert an das Bild einer geläuterten, treuen Beziehung mit göttlicher Begleitung.
– Jesaja 61,10: Freude und Freude über die Gunst Gottes spiegeln sich in einer Haltung der Dankbarkeit und des Selbstwertes wider.
Praktischer Hinweis
Der Vers lädt dazu ein, den Wert einer geliebten Person ganzheitlich zu sehen: nicht nur als äußere Schönheit, sondern als Würde, Treue und innere Stärke. In Beziehungen gilt es, diese Ganzheit zu pflegen – durch Treue, Respekt und gegenseitige Ermutigung – damit Liebe nicht fügtlos bleibt, sondern heilsam und standfest wird.
Zusammenfassende Bemerkung
Hohelied 6,4 feiert eine Geliebte, deren Schönheit und Würde ausstrahlen. Die Bilder vermitteln, dass wahre Anziehung mehr ist als Oberfläche: Es ist eine harmonische Verbindung von Anmut, Treue und Macht, die in eine gesunde, von Gott getragenen Gemeinschaft mündet.
Anmerkung zu Zitaten der klassischen Kommentatoren (falls vorhanden): Wenn im Text wörtliche Relikte der genannten Kommentatoren erscheinen, werden sie im Fließtext genau als Zitat gekennzeichnet. Im vorliegenden Kommentar wurden keine vollständigen Zitatpassagen wörtlich übernommen, sondern inhaltlich paraphrasiert.