Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiHohelied 6:6 Kommentar zum Bibelvers
Hohelied 6:6 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Deine Zähne sind wie eine Herde Schafe, die aus der Schwemme kommen, die allzumal Zwillinge haben, und es fehlt keiner unter ihnen.
Hohelied 6:6 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 6:6 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 4:2 (LUTH1912) »
Deine Zähne sind wie eine Herde Schafe mit bechnittener Wolle, die aus der Schwemme kommen, die allzumal Zwillinge haben, und es fehlt keiner unter ihnen.

Matthäus 25:30 (LUTH1912) »
Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.

Matthäus 21:19 (LUTH1912) »
und er sah einen Feigenbaum am Wege und ging hinzu und fand nichts daran denn allein Blätter und sprach zu ihm: Nun wachse auf dir hinfort nimmermehr eine Frucht! Und der Feigenbaum verdorrte alsbald.
Hohelied 6:6 (LUTH1912) – Bedeutung und Auslegung
Direkte Bedeutung: Der Vers beschreibt die Zähne der Braut als eine „Herde Schafe“ mit vollständiger Ordnung und ohne Verlust; sie besitzt scheinbar Zwillinge, also symmetrisch angeordnete Zähne, und keiner fehlt. Die Bildsprache betont Schönheit, Reinheit und Vollkommenheit des Gegenübers.
Historischer und literarischer Hintergrund
Das Hohelied spricht in bildhafter, sinnlicher Sprache von Liebe zwischen Braut und Bräutigam. In der Sammelharmonie von Naturbildern erscheinen Zähne als Symbol von Gesundheit, Zähigkeit und Tugend der Braut. Die Übersetzung der LUTH1912 hält die Vorstellung fest, dass kein Zahn fehlt, was in der Antike wie in vielen Natursymboliken als Zeichen vollkommenen physischen und ästhetischen Wohlstands gedeutet wurde.
Interpretative Beobachtungen
Thematische Gliederung
Verwandte Bibelstellen (Verbindung und kurze Erklärung)
- Prediger 7,29; Jesaja 52,14: Bildliche Sprache von Ganzheitlichkeit und erstaunlicher Erscheinung des Geliebten; Hilft zu verstehen, wie körperliche Schönheit als Sinnbild für innere Gnade dient.
- 1. Korinther 12,12-27: Die Glieder des Leibes arbeiten zusammen; analog dazu wird im Hohelied die Harmonie der Liebenden als Ganzheit dargestellt.
- Sprüche 20,17: Ästhetik und Wahrheit in der Sprache, dass Schönheit auch moralische Klarheit widerspiegelt.
Praktische Anwendung
Der Vers erinnert daran, dass wahre Liebe nicht oberflächlich bleibt, sondern eine ganzheitliche, integrierte Schönheit schätzt: Reinheit der Absichten, Treue, und Freude an der gemeinsamen Lebensordnung. In der persönlichen Beziehung gilt Demut, Wertschätzung der Frau oder des Mannes als vollkommene Gabe Gottes, nicht als bloße Bildsprache.
Bezug auf klassische Stimmen (Auszüge)
In der gemeinschaftlichen Sicht weisen die Kommentatoren darauf hin, dass solche Bilder die kostbare Würde der Geliebten betonen. Beachte: Matthew Henry, Albert Barnes und Adam Clarke verwenden an dieser Stelle Bildsprache, um Reinheit, Vollkommenheit und Zugehörigkeit zu betonen; wörtliche Zitate aus deren Kommentaren werden hier nur in Kürze aufgenommen, um den Sinn zu unterstützen (ohne den Text zu reproduzieren):
Zusammengefasst: Der Vers feiert eine vollkommene, wohlgeordnete Schönheit der Geliebten als Symbol für eine tiefe, verbindliche Liebe. Die Bilder warnen nicht vor wörtlicher Natursubstitution, sondern lenken den Blick auf die göttliche Ordnung hinter echter Zuneigung.