Old Testament
Genesis Exodus Levitikus Numeri Deuteronomium Josua Richter Rut 1 Samuel 2 Samuel 1 Könige 2 Könige 1 Chronik 2 Chronik Esra Nehemia Ester Hiob Psalm Sprüche Prediger Hohelied Jesaja Jeremia Klagelieder Hesekiel Daniel Hosea Joel Amos Obadja Jona Micha Nahum Habakuk Zephanja Haggai Sacharja MaleachiHohelied 6:7 Kommentar zum Bibelvers
Hohelied 6:7 Bedeutung und Kommentar zum Bibelvers
Deine Wangen sind wie ein Ritz am Granatapfel zwischen deinen Zöpfen.
Hohelied 6:7 Vers-für-Vers-Kommentar
*** Dieser Kommentar enthält Inhalte aus klassischen gemeinfreien Quellen. Teile des Materials wurden mithilfe künstlicher Intelligenz verarbeitet, zusammengefasst oder übersetzt. Bitte vergleiche jede Erklärung mit dem vollständigen Bibeltext und seinem Zusammenhang. Wenn du einen Fehler oder eine verbesserungsbedürftige Übersetzung findest, teile es uns bitte mit.
Hohelied 6:7 Querverweise und verwandte Bibelstellen
Entdecke Bibelstellen, die durch gemeinsame Themen, Lehren oder Zusammenhänge mit diesem Vers verbunden sind. Querverweise helfen dir, verschiedene Schriftstellen miteinander zu vergleichen und die Aussage des Verses besser zu verstehen. Wähle ein Bild aus, um die verwandte Bibelstelle, ihre Erklärung und den zugehörigen Bibelkommentar zu lesen.

Hohelied 4:3 (LUTH1912) »
Deine Lippen sind wie eine scharlachfarbene Schnur und deine Rede lieblich. Deine Wangen sind wie der Ritz am Granatapfel zwischen deinen Zöpfen.
Hohelied 6:7 – Deine Wangen sind wie ein Ritz am Granatapfel zwischen deinen Zöpfen (LUTH1912)
Szenischer Kontext
Der Vers gehört zu einer Liebesrede im Hohelied, in der die Geliebte beschrieben wird. Zwischen Gleichnissen über Schönheit und Anmut erscheint hier ein zarter, fast sinnlicher Eindruck der Wangen als bestechendes Merkmal. Die Formulierung transportiert Bildsprache aus der Welt der Königs- und Hoftrachten: ein Granatapfel mit seinen eingeritzten Linien erinnert an Konturen, Muster und Schönheit, die sorgfältig geordnet erscheinen. Die Erwähnung „zwischen deinen Zöpfen“ verankert das Bild in der persönlichen Erscheinung der Geliebten und betont zugleich Ordnung und Reinheit im Ganzen.
Was dieser Vers über Gott, Glauben und Gottesliebhaber zeigt
Der Text rückt die Geliebte als Geläutertes ins Blickfeld, doch hinter der Bildlichkeit liegt eine Botschaft über Wertschätzung und Würde des Menschen. In der biblischen Tradition wird Schönheit oft als Gabe Gottes gesehen, doch sie ruft zugleich Verantwortung zu einer kultivierten, ehrbaren Erscheinung hervor. Die Passage mahnt, die äußere Schönheit in Einklang zu bringen mit einem inneren Charakter, der Harmonie und Maß hält – Eigenschaften, die auch im Umgang mit Gott und Mitmenschen gelten sollen.
Wichtige Begriffe und Bilder erläutert
Verwandte Stellen und deren Einsichten
– Ein nahe stehendes Motiv findet sich im Hohelied, wo Schönheit und Liebe als göttliche Gabe gesehen werden (Verhältnis von äußeren Merkmalen und innerer Schönheit). Cross-Reference: Jesaja 58:59 (Gott achtet auf das Herz, hinter äußeren Zeichen kommt das wahre Motiv zum Vorschein).
– In den Bildern der Frau als sehr kostbar und begehrt erklingt oft die Botschaft der Treue und des Wohlwollens in einer ehelichen Beziehung. Cross-Reference: Hohelied 4:3; 7:6.
Historisch-kirchliche Stimmen (knapp ausgewählt)
Die klassischen, Public-Domain-Kommentatoren bieten kurze, treffende Anmerkungen: Matthew Henry hebt hervor, dass die Geliebte in ihrer äußeren Schönheit eine göttliche Ordnung offenbart; Albert Barnes betont, wie Sinnlichkeit in einer liebenden Beziehung als Teil des ganzheitlichen Bildes gesehen wird; Adam Clarke wendet die Stelle in den kulturellen Kontext der damaligen Schönheitstraditionen ein.
Gebrauch im heutigen Leben
Der Vers erinnert daran, dass äußere Erscheinung in einer gelingenden Beziehung Gott sei Dankbarkeit und Wertschätzung hervorruft, doch letztlich von einem reinen Herzen getragen wird. In der Praxis bedeutet das: - Wertschätzung der äußeren Erscheinung in Respekt und Milde auszudrücken. - innerliche Tugenden wie Treue, Geduld und Ordnung zu pflegen. - Beziehungen pflegen, die Schönheit in den Zielen Gottes widerspiegeln, nicht in Oberflächlichkeit verhaftet bleiben.
Kurze Synthese
Hohelied 6:7 feiert eine sichtbare, wohlgeordnete Schönheit als Teil einer liebevollen Beziehung. Der Vers lädt ein, Äußerlichkeit als Teil des ganzheitlichen Guten zu sehen, verbunden mit Würde, Treue und Gottesordnung.